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Reichtum geht - Armut bleibt --- Bergbau in Peru
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22:56  - Vor 2 Jahren
Einblicke in den peruanischen Bergbausektor. Trotz des mineralischen Reichtums Perus leben gegenwärtig 54% der insgesamt 26 Millionen Menschen in Armut. Etwa 250 Minen befinden sich in Peru gegenwärtig in Betrieb. Für die Menschen in den betroffenen Orten und Regionen heißt dies oft: Verschmutzung wichtiger Ressourcen wie Wasser und Boden durch Verwendung toxischer Stoffe bei der Erzgewinnung und Rückstände des Produktionsprozesses, soziale Probleme infolge konflikthafter Land- und Ressourcennutzung, Mißachtung grundlegender Rechte durch Staat und Minengesellschaften. Zudem gefährden Bergbauprojekte funktionierende ökonomische Strukturen wie z.B. die Landwirtschaft, ohne langfristig eine Alternative zu bieten. Anhand von zwei Fallbeispielen aus Peru zeigt der Film die Problematik auf: Zum einen berichtet der Film von der größten Goldmine Lateinamerikas, Yanacocha, die der US-amerikanischen Newmont-Konzern seit 1993 im nordperuanischen Cajamarca betreibt. Der zweite Fall schildert die Konflikte um den Fall Majaz: in der Grenzregion zu Ecuador laufen derzeit Explorationsarbeiten für eine der größten Kupferminen weltweit. Wird das Projekt verwirklicht, sind drastische Folgen für Mensch und Natur zu erwarten. Die Bevölkerung wehrt sich gegen das Projekt, die Regierung jedoch sieht große Deviseneinnahmen und priorisiert die Ökonomie vor der Ökologie.
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